IG BCE Ortsgruppe Stadthagen

Wir in Schaumburg und Minden Lübbecke

2018 Oktober - Südengland - Leben und Arbeiten in Englands Süden
Vom 02. Oktober bis 07. Oktober 2018 fuhren wir mit 33 Kolleginnen und Kollegen mit der nunmehr schon 3. Generation des Wilhelm-Busch-Busses von Ruhe Reisen nach Südengland.

Frühmorgens um 04.30 Uhr starteten wir am 02.10. in Richtung Calais zum Fähranleger. Über die A 2 ging es vorbei an Venlo (NL), Eindhoven (NL), Antwerpen (B), Brügge (B) zum Fähranleger nach Calais, welchen wir am frühen Nachmittag erreichten. Nach Erledigung der Zollformalitäten warteten wir auf die Einschiffung, als in der Nebenspur die französische Grenzpolizei auftauchte und einen deutschen Sattelzug umringte.

Nach Öffnung der Türen des Aufliegers wurden mehrere, wohl afrikansiche Flüchtlinge aus dem Innenraum des Aufliegers herausgeholt und abgeführt. Bilder die man sonst nur im Fernsehen sieht. Erschreckend was Menschen alles auf sich nehmen, um ein besseres Leben zu bekommen.

Nach der Einschiffung ging es mit dem Fährschiff "The Pride of Burgundy" nach Dover, was wir nach rd. 90 Minuten Überfahrt bei relativ ruhiger See erreichten. Beeindruckend waren die weißen Felsen von Dover die man bei der Anfahrt auf den Fährhafen gut sehen konnte. Da das Wetter mit Sonnenschein mitspielte kamen die Felsen besonders gut zur Geltung.

Nach dem Ausschiffen ging es weiter nach Ashford zur ersten Übernachtung in Südengland. Im dortigen Best Western Hotel Ashford Central konnten wir uns den ersten Eindruck von englischer Kultur und den ducrhaus sehr freundlichen Engländern verschaffen.

Am nächsten Morgen ging es nach einem guten englischen Frühstück (Bratwurst, Bohnen, Speck, usw.) weiter vorbei an Canterbury und London bis nach Stonehenge. Beeindruckend sind die Steine schon bei der Anfahrt zu sehen. Vom Stonehenge Visitors Center fuhren wir mit einem speziellen Shuttle Service Bus zum Steinkreis, den man in größerem Abstand zu Fuss umrunden kann. Der Ort hat schon etwas magisches und strahlt eine große Ruhe aus, die man auf sich wirken lassen muss.

Im Anschluss ging es weiter nach Bath zur Besichtigung der Altstadt und des weltberühmten, jahrhundertealten römischen Bades. Ein Wunderwerk der römischen Architektur inmitten von Bath. Neben den alten Bädern und Becken gibt es dort ein schönes und sehenswertes Museum zur Geschichte des römischen Bades.

Bath als Ort hat viele kleine Geschäfte zu bieten, vom Whiskyshop mit einer unendlichen Auswahl über Cafes mit einer großen Palette von Süßigkeiten oder Schuh- und Bekleidungsgeschäfte.

Von Bath ging es dann über kleine und schmale englische Landstraßen zur Zwischenübernachtung ins Webbington Hotel and Spa.

Nach dem wiederum englischen Frühstück ging es dann weiter in Richtung Cornwall zum Castle Prideaux Place, welches in mehreren Rosamunde Pilcher Filmen als Kulisse gedient hat. Nach einer tollen Führung durch das Castle, in der wir sogar den Schlossherrn Peter Prideaux-Prun kennenlernten, gab es im Schlosskaffee dann die traditionellen Scones and Clotted Cream.

Im Anschluss fuhren wir weiter nach St. Ives, dem schön gelegenen Fischerort an der Küste, den wir alle dann auf eigene Faust erkundeten. Die diebischen Möwen waren für jeden eine Herausforderung der versuchte Fisch and Chips in der Tüte zu essen. Da gerade Ebbe war, lagen die meisten kleinen Fischerboote auf dem Boden des Hafenbeckens. Die Fischer waren überwiegend damit beschäftigt Netze zu reparieren und ihre Transportkisten zu reinigen.

In St. Ives übernachteten wir dann in einem zu Hotel umgebauten alten Schloss, was inmitten eines großen Parks undüber der Bucht von St. Ives lag.

Am nächsten Morgen starteten wir nach dem englischen Frühstück in Richtung Lands End. Dort wo England zu Ende ist und der Atlankik an die Küste braust, erwartete uns leider der "typische" Englissche Nebel, so dass wir nur eine stark eingeschränkte Sicht hatten und nicht nach Amerika rüber gucken konnten.

Aufgrund des Wetters entschieden wir uns dann da ursprünglich geplante Ziel Minack Theatre  nicht anzufahren sondern stattdessen nach marizon weiterzufahren und den St. Michaels Mount zu besuchen. Diese kleine, der Küste vorgelagerte Insel mit seinem Castle ist das englische Gegenstück zum französischen Mont St. Michel. Auf der Fahrt dorthin klarte es auf und wir konnten St.Michaels Mount bei leichtem Sonnenschein genießen.

Von dort aus ging es weiter zum Lanhydrock Castle, dem größten Anwesen in Cornwall mit seinen Gärten. Auch hier konnten wir das Castle besichtigten. Überall standen hilfreiche Bedienstete, die den jeweiligen Bereich des Castle erklärten. Über dieEingangsbereiche ging es durch die große Küche, mit seinem beeindruckenden Kamin und Grill, über die Zubereitungs- und Lagerräume, die Zimmer der Bediensteten in den Wohnbereich und die Sääle des Castle, die mit tollen Decken (Stuckarbeiten) vesrehen sind. 

Von dort aus ging es zur Zwischenübernachtung nach Newton Abbott. Am vorletzten Tag fuhren wir dann nach Salisbury und besichtigten die dortige Kathedrale, die als schönste Englands gilt. Auf jeden Fall ein sehr beeindruckendes Bauwerk mit vielen kusntvollen Handwerksarbeiten und Schnitzereien ausgestattet.

Von Salisbury aus traten wir dann letzten und an einem Stcük längsten Reiseabschnitt zurück nach Ashford an um dort das letzte gemeinsame Abendessen der Reise zu genießen. Hier muss man wirklich sagen, die Küche hat großartige Arbeit geleistet und wir hatten alle einen schönen letzten Abend in England.

Nach dem Frühstück traten wir die Kurze Fahrt nach Dover an. Dort angekommen wurde es nochmal aufregend, weil ein Kollege seinen Pass nicht fand, wir aber sehr verständnisvolle Kontrolleure hatten, die sich dann mit unserer Teilnehmerliste auf der wir die Passnummern eingetragen hatten, zufrieden gab. So schafften wir sogar noch eine Faähre früher als geplant.

Die Fährüberfahrt war dann doch etwas stürmischer als die Hinfahrt und die Fähre schaukelte ganz schön. Es gab aber keine Ausfälle und alle erreichten wohlbehalten Calais.

Über Belgien, die Niederlande ging es dann zurück in das Schaumburger Land, welches wir dann gegen 19:00 Uhr erreichten.